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Ablauf

Wie ein Umzug abläuft — von der Anfrage bis zum Abend

Die meisten Menschen ziehen alle paar Jahre einmal um. Dass dabei Fragen offen sind, ist normal. Hier steht, was wann passiert, was Sie selbst vorbereiten können und woran die meisten zu spät denken.

Die vier Schritte

Was in jedem Schritt passiert

  1. 01

    Anfrage

    Sie melden sich per Telefon, WhatsApp oder Formular. Hilfreich sind vier Angaben: von wo nach wo, ungefähre Größe, Etage an beiden Adressen und Ihr Wunschtermin. Mehr brauchen wir für den ersten Rückruf nicht.

    Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden. Wenn es eilt, ist der Anruf der schnellste Weg — dann sehen wir direkt im Kalender nach, statt zweimal hin und her zu schreiben.

    Sie brauchen dafür Adressen, ungefähre Größe, Wunschtermin

  2. 02

    Besichtigung

    Kostenlos und unverbindlich, vor Ort oder per Video. Wir sehen uns an, was transportiert wird, und vor allem den Weg dorthin: Etage, Aufzugsgröße, Treppenhausbreite, Zufahrt, Parksituation. Genau diese Dinge entscheiden über den Aufwand — nicht die Quadratmeterzahl.

    Sagen Sie hier alles, was Ihnen wichtig ist: das Klavier, die Kommode von der Großmutter, der Schrank, der zerlegt werden muss. Was jetzt auf den Tisch kommt, ist eingeplant. Was am Umzugstag auftaucht, ist ein Problem für beide Seiten.

    Sie brauchen dafür etwa 20 bis 30 Minuten Zeit

  3. 03

    Angebot und Festpreis

    Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit dem vollständigen Leistungsumfang: was enthalten ist, was nicht, welche Zusatzleistungen Sie gewählt haben und was der Umzug kostet. Der Preis ist ein Festpreis, kein Stundensatz — er ändert sich nicht, wenn der Tag länger dauert als geplant.

    Lesen Sie den Umfang durch, bevor Sie zusagen. Wenn etwas fehlt oder Sie es sich anders überlegen, ändern wir es vorher. Nachträge am Umzugstag gibt es bei uns nicht, aber das funktioniert nur, wenn vorher beide dasselbe erwarten.

    Sie brauchen dafür eine Zusage, dann steht der Termin fest

  4. 04

    Umzugstag

    Das Team kommt zur vereinbarten Zeit, die Halteverbotszone steht, wenn sie gebucht war. Wege werden abgedeckt, Möbel demontiert und verpackt, verladen, gefahren und am Zielort wieder aufgebaut — dort, wo die Sachen hingehören, nicht im Flur.

    Sie müssen nicht mit anpacken. Am nützlichsten sind Sie als jemand, der sagt, in welches Zimmer was gehört. Am Ende gehen wir gemeinsam durch die Wohnung.

    Sie brauchen dafür jemanden vor Ort an beiden Adressen

Vorbereitung

Was Sie selbst erledigen können

Nichts davon ist Pflicht — wir übernehmen auf Wunsch alles. Aber wer diese Dinge selbst macht, spart Geld an der richtigen Stelle: bei der Arbeit, die keine zwei Leute und keinen Transporter braucht.

Vor dem Umzug

  • Aussortieren, bevor gepackt wird — jede Kiste, die nicht mitkommt, muss auch nicht getragen werden
  • Kisten beschriften: Zielraum, nicht Inhalt. Beim Ausladen zählt nur, wohin sie soll
  • Schwere Sachen in kleine Kartons, leichte in große — nicht umgekehrt
  • Eine Kiste mit dem, was am ersten Abend gebraucht wird, und diese zuletzt einladen
  • Nachbarn an beiden Adressen informieren, besonders im Mehrparteienhaus

Woran die meisten zu spät denken

  • Nachsendeauftrag bei der Post — er braucht ein paar Tage Vorlauf
  • Ummeldung beim Einwohnermeldeamt, dafür gilt eine gesetzliche Frist nach dem Einzug
  • Strom, Gas, Internet und Versicherungen umschreiben oder kündigen
  • Zählerstände an beiden Adressen ablesen und fotografieren
  • Halteverbotszone rechtzeitig beantragen — der Vorlauf ist je nach Stadt unterschiedlich lang
  • Kinder und Haustiere für den Umzugstag unterbringen

Was Sie uns überlassen sollten

  • Schränke und Betten zerlegen — falsch abgebaut geht mehr kaputt als beim Tragen
  • Küchen: Anschlüsse, Arbeitsplatten und Blenden sind selten so einfach, wie sie aussehen
  • Alles über 50 Kilo, besonders im Treppenhaus
  • Glasvitrinen, Spiegel und großformatige Bilder
  • Klavier, Tresor, Aquarium — dafür braucht es Gerät, nicht Wille

Zeitplan

Wann Sie was erledigen sollten

Als Orientierung für einen normalen Wohnungsumzug. Kürzer geht auch — wir haben schon Umzüge in einer Woche organisiert. Entspannter wird es dadurch nicht.

  1. 3 Monate

    Kündigen und Termin grob festlegen

    Für Mietwohnungen gilt in Deutschland gesetzlich eine Kündigungsfrist von drei Monaten. Prüfen Sie den Mietvertrag und legen Sie fest, wann Sie raus müssen und wann Sie rein können — dazwischen liegt oft eine Lücke, die man planen muss.

  2. 6 Wochen

    Angebote einholen

    Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Besichtigung. Zum Monatsende und zum Quartalswechsel sind die guten Termine zuerst weg — wer erst drei Wochen vorher anfragt, nimmt, was übrig ist.

  3. 4 Wochen

    Zusagen und ummelden

    Umzugstermin fest buchen. Parallel Strom, Gas, Internet und Versicherungen umschreiben, Nachsendeauftrag vorbereiten. Diese Dinge dauern selbst nur Minuten, aber sie brauchen Vorlauf.

  4. 2 Wochen

    Packen beginnen

    Anfangen mit dem, was Sie ohnehin nicht brauchen: Keller, Bücher, Saisonkleidung. Wer erst am Wochenende davor beginnt, packt in Eile und findet danach nichts wieder.

  5. 1 Woche

    Halteverbot und letzte Absprachen

    Die Halteverbotszone muss stehen — wie lange der Vorlauf sein muss, ist je nach Stadt verschieden, deshalb kümmern wir uns darum, wenn Sie sie gebucht haben. Kühlschrank abtauen, Kinder und Haustiere für den Tag unterbringen.

  6. Umzugstag

    Da sein und zeigen, wo was hin soll

    Zählerstände ablesen und fotografieren, an beiden Adressen. Am Ende gemeinsam durch die Wohnung gehen. Anpacken müssen Sie nicht.

Am Umzugstag

Was an dem Tag tatsächlich passiert

Ohne Uhrzeiten, weil die von Menge und Entfernung abhängen. Die Reihenfolge ist aber immer dieselbe — und Ihre Rolle darin ist kleiner, als die meisten erwarten.

  • Ankunft und Rundgang

    Das Team kommt zur vereinbarten Zeit und geht einmal mit Ihnen durch die Wohnung. Sie zeigen, was mitkommt und was stehen bleibt. Fünf Minuten, die den ganzen Tag sortieren.

  • Wege sichern

    Treppenhaus, Türzargen, Böden und Aufzug werden abgedeckt, bevor das erste Möbelstück bewegt wird. Schäden am Treppenhaus zahlt am Ende immer jemand — deshalb passiert das zuerst.

  • Demontage und Verpackung

    Schränke, Betten und alles, was zerlegt werden muss. Empfindliches wird eingepackt. Wenn Sie den Packservice gebucht haben, passiert das jetzt ebenfalls.

  • Verladen

    Schweres nach unten, Zerbrechliches obendrauf, alles gezurrt. Die Reihenfolge beim Einladen entscheidet, wie schnell das Ausladen geht — deshalb wird sortiert verladen, nicht der Reihe nach.

  • Fahrt und Ausladen

    Am Zielort wird wieder gesichert und ausgeladen. Kisten kommen in den Raum, der draufsteht. Deshalb der Hinweis weiter oben: Zielraum beschriften, nicht Inhalt.

  • Aufbau und Übergabe

    Möbel werden aufgebaut und dort hingestellt, wo sie stehen sollen. Zum Schluss gehen wir gemeinsam durch: Ist alles da, steht alles richtig, ist etwas aufgefallen. Was jetzt gesagt wird, lässt sich klären — was erst drei Tage später kommt, deutlich schwerer.

Anfrage

Termin für die Besichtigung vereinbaren

Sie kennen jetzt den Ablauf. Der erste Schritt sind vier kurze Fragen — danach melden wir uns innerhalb von 24 Stunden.

  • Kostenlose Besichtigung
  • Schriftlicher Festpreis
  • Antwort in 24 Stunden
Lieber direkt sprechen? 0201 4360119
Welche Leistungen brauchen Sie?

Mehrfachauswahl möglich — ein Umzug mit Entrümpelung der alten Wohnung ist ein häufiger Fall.

Von wo nach wo?
Bei Entrümpelung leer lassen.
Umfang und Wunschtermin
Wie erreichen wir Sie?